Erweiterungsbau des Gymnasiums: Wie teuer wird es wirklich? Wir fordern Transparenz noch vor der Wahl!

"Transparenz ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Vertrauen in die Politik", sagt Bürgermeisterkandidat Christoph Mirbach.

Alfter, 31.07.2025. Der geplante Neubau des Gymnasiums in Alfter bewegt die Gemeinde – vor allem finanziell. Unter der Federführung von Prof. Dr. Eckhard Klieme, Bildungsforscher und Ratsmitglied, haben die Grünen im Gemeinderat konkrete Vorschläge erarbeitet, wie beim Schulbau bis zu 33 Millionen Euro eingespart werden könnten – ohne Einbußen bei der pädagogischen Qualität.

Es herrscht noch immer Unklarheit

Wie hoch werden die tatsächlichen Baukosten nach dem abgeschlossenen Planungswettbewerb ausfallen? Die Gemeindeverwaltung hat bislang keine Informationen darüber veröffentlicht, wie sich die aktuell zu erwartenden Baukosten des Projekts wirklich darstellen. Dabei ist die Wirtschaftlichkeit des Baukonzepts ein zentrales Vergabekriterium gewesen.

Mit Blick auf den Gemeindehaushalt ab 2026 braucht es eine aktualisierte Baukostenaufstellung. Nur so gibt es eine Grundlage für eine seriöse Haushaltsplanung.

Massive Grundsteuererhöhungen stehen im Raum

Brisant ist das vor allem deshalb, weil die Gemeinde Alfter angekündigt hat, die Grundsteuer massiv zu erhöhen – auch mit Verweis auf die zu erwartenden Kosten für den Schulbau. Dabei wurde bislang immer noch mit einer Summe von 80 Millionen Euro geplant – eine Zahl, die längst überholt ist.

Christoph Mirbach, Bürgermeisterkandidat der Grünen, fordert Klarheit

„Transparenz ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Vertrauen in die Politik. Ich sehe mich als Brücke zwischen Bürgerschaft und Verwaltung – und genau deshalb fordere ich: Legen Sie bitte offen, welche Größenordnung wir beim Schulbau wirklich erwarten können. Die Menschen in Alfter haben ein Recht darauf, das zu wissen.“

Dr. Dominic Larue, Fraktionssprecher der Grünen, erklärt:

„Wir haben immer kritisiert, dass die Summe von 80 Millionen Euro für den Schulneubau unhinterfragt die Grundlage der Haushaltsplanung darstellt – zu groß sind die Auswirkungen, vor allem auf die Grundsteuer. Wir haben intensiv an einer Planung mitgearbeitet, die beste pädagogische Qualität und einen wirtschaftlichen Erweiterungsbau verbindet. Es braucht eine aktuelle Information zum erwartbaren Kostenrahmen – spätestens jetzt, kurz vor der Wahl.“

Die Grünen fordern den Bürgermeister daher auf, die Öffentlichkeit noch vor der Wahl am 14. September 2025 über einen aktualisierten Kostenrahmen zu informieren. Denn: Es geht um mehr als Zahlen – es geht um Glaubwürdigkeit und Vertrauen in öffentliche Verwaltung und Politik.

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung unserer Grünen Ratsfraktion. Wir empfehlen zudem den Beitrag unseres Grünen Ratsmitglieds, Prof. Dr. Eckhard Klieme, im aktuellen Grünen Blatt. Hier zum Direktdownload.